Donnerstag, 9. Mai 2019 – Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München.
Beginn um 19 Uhr – Eintritt frei.

Eine junge Frau befindet sich auf der Flucht, fühlt sich verfolgt und in die Enge getrieben. Überall stößt sie auf Menschen, die sie scheinbar bedrohen und ihr Angst machen. Doch allmählich kann sie dieser Angst Grenzen setzen und sich letztlich sogar davon befreien. Diese Geschichte einer Traumatisierung und ihrer Überwindung erzählt die Autorin vor dem Hintergrund ihrer eigenen Lebenserfahrung während der kommunistischen Diktatur in Rumänien.

Kristiane Kondrats Roman „Abstufung dreier Nuancen von Grau“ überzeugt durch seine poetischen und surrealen Bilder, die außergewöhnlich dichte Sprache mit Wortschöpfungen. Sie findet Ausdrucksmöglichkeiten für Erfahrungen, für die es sonst kaum Sprache gibt: für panische Angst, für das Verschwimmen äußerer und innerer Wirklichkeit.

Kristiane Kondrat wurde 1938 in Reschitz/Reșiţa im Banater Bergland geboren, heißt eigentlich Aloisia Bohn und lebt seit 1973 in Deutschland. Die „Schubladenliteratur“, die im damaligen Rumänien nicht veröffentlicht werden durfte, kam auf Umwegen nach Deutschland, darunter das Material für den Roman „Abstufung dreier Nuancen von Grau“ – eingenäht in den Saum eines Wintermantels.

Veranstalter:
Haus des Deutschen Ostens in München.

Kooperationspartner:
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, danube books Verlag, Ulm.

Das Haus des Deutschen Ostens befindet sich am Lilienberg 5 in München, zwischen Deutschem Museum und Gasteig. Die S-Bahnstation Rosenheimer Platz ist etwa fünf Gehminuten entfernt.

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