Donnerstag, 1. März 2018 – Beginn um 19 Uhr

Ulm, Donauschwäbisches  Zentralmuseum, Schillerstraße 1

EINTRITT frei

Wie wurde Ulm seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zur internationalen, offenen Stadt von heute? Das neue Buch des Historikers Tobias Ranker „Auf dem Weg zur internationalen Stadt. Migration nach Ulm seit 1945“ (danube books Verlag, 368 Seiten, 19,90 EUR) nennt zwei Gruppen, die am Beginn dieses Wandels standen: deutsche Heimatvertriebene und (Spät)Aussiedler aus dem östlichen Europa. Rückblickend ist klar, welche wichtigen Impulse sie für die Donaustadt brachten.

Der Anfang jedoch war spannungsgeladen – für beide Seiten: „alte“ und „neue“ Ulmer. Der Kienlesberg, die Wilhelmsburg und die Sedankaserne beherbergten Tausende Menschen, die unbekannte Dialekte sprachen, ärmlich aussahen und sich befremdlich verhielten.

Wie erlebten die damals neu Angekommenen diese Zeit? Was erleichterte und was erschwerte ihnen den Neuanfang in Ulm? Können wir aus ihren Berichten etwas für die Gegenwart lernen?

An diesem Abend kommen die Zeitzeugen zu Wort; das Gespräch moderiert die SWR-Journalistin Anita Schlesak.

Eine Veranstaltung des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm in Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm.

Informationen zum Buch einschl. Leseprobe

 

FacebookTwitterGoogle+PinterestPrint

Abonnieren Sie unseren Newsletter (ca. 10x pro Jahr).

Danke für Ihre Anmeldung!

ausblenden