Dienstag, 27. September 2022 – Museumsgesellschaft Ulm e.V., Neue Straße 85 (Eingang Kramgasse!), 89073 Ulm.
Beginn um 19.30 Uhr. Eintritt frei.

Der Schauspieler und Regisseur Klaus Rohrmoser (Innsbruck/Wien) wird seine neue Erzählung „flüstern“ (danube books Verlag, Ulm) in der Museumsgesellschaft Ulm (Neue Straße 85) vorstellen. Gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin und Musikerin Judith Keller, wird er Auszüge daraus lesen. Judith Keller wird zudem jüdische Lieder auf der Geige spielen.
Moderation: Thomas M. Zehender, danube books Verlag.
Kooperationsveranstaltung von Museumsgesellschaft Ulm e. V. und danube books Verlag. DER EINTRITT IST FREI.
Bitte beachten: Der Eingang zur Museumsgesellschaft befindet sich in der Kramgasse, neben dem Café Mohrenköpfle.

KLAUS ROHRMOSER: geboren 1953 in Innsbruck, ist Schauspieler, Regisseur und Autor, lebt in Wien.
Ausbildung am Lee Strasberg Institute in New York, hat an vielen Bühnen im deutschsprachigen Raum gearbeitet wie Volkstheater Wien, Freie Volksbühne Berlin, Schauspielhaus Bochum, Wiener Festwochen, Theater in der Josefstadt. Viele Bühnen- und Filmrollen tragen seine Namen, ebenso an die hundert Inszenierungen. 13 Jahre Schauspieldirektor am Tiroler Landestheater.
Zur Literatur hat Klaus Rohrmoser im Jahr 2012 gefunden. Bislang erschienene Veröffentlichungen: SIEBEN HOCH ZWEI – 49 short stories (Deutsche Literaturgesellschaft 2013), SIEBZEHN UND VIER – 17 erotische Fingerübungen und 4 Liebesgeschichten (Kyrene Verlag 2013), DUNKLE MUTTER FINSTERNIS – Roman (Edition Roesner 2014), TOD BRINGEN – Drei Erzählungen (Edition Roesner 2016). Die Erzählung FLÜSTERN ist 2022 im Ulmer danube books Verlag erschienen.

JUDITH KELLER: geboren 1961 in Basel, Lehrdiplom für Violine an der Hochschule für Musik in Basel, Schauspieldiplom an der Ecole intern. de théatre Jacques Lecoq und an der Hochschule der Künste Bern. Zehn Jahre Ensemblemitglied am Volkstheater Wien und 13 Jahre am Tiroler Landestheater, außerdem Schauspielerin und Regisseurin an verschiedenen Theatern, Autorin mehrerer Theaterstücke. Mit Klaus Rohrmoser ist sie seit 1993 verheiratet.

ZUM BUCH: Hans Miklautz ist ein treuer Diener seiner Herren. Diese Herren heißen Adolf Hitler, Heinrich Himmler, Dieter Kaltenhofer und andere mehr – letzterer Kommandant des Vernichtungslagers, in dem Hans täglich und pflichtbewusst seine Arbeit bei den Erschießungskommandos oder in den Gaskammern erledigt. Bis zu jenem Morgen, an dem ihn zufällig der Blick einer Jüdin, der Sängerin Ledith Lieblein, trifft und seine Welt ins Taumeln bringt. Im völligen Gegensatz zu seinen Überzeugungen und scheinbar ohne es zu wollen, überschreitet er Grenzen und tut Dinge für sein Opfer, die er nicht einmal in seinen kühnsten Träumen für möglich gehalten hätte. Zwei Stimmen, die von Hans und die von Ledith, erzählen. Jede ihre eigene Version der Ereignisse. Psychogramme einer Grenzüberschreitung, die bis unter die Haut und noch tiefer geht.
„Die Erzählung lässt sich als Versuch lesen, eine Passage zu finden durch die Geschichte von Tätern, Opfern und Vernichtung.“ (Helmuth Schönauer, Neue Südtiroler Tageszeitung, Bozen/IT).

Bestellmöglichkeit >>>

Website des Autors >>>