Europäisch denken und arbeiten bedeutet kulturelle Vielfalt zu pflegen über nationale Grenzen hinweg.
Textwanderungen und Geschichte(n) in Offenbach/Main: die Frankfurter Straße Teil 2 – Stadtspaziergang mit Sigrid Katharina Eismann, Autorin und Dr. Jürgen Eichenauer, Museumsleiter, — Samstag, 5. September 2026, Beginn um 14 Uhr – Treffpunkt: Ecke Frankfurter Straße / Kaiserstraße (49-34), Offenbach/Main.
Am 5 September wird der Spaziergang durch die pulsierende und abwechslungsreiche Frankfurter Straße fortgesetzt. Nun geht es stadtauswärts mit einer Hoflesung über das beliebte Café Cuore.
Auf der Kreuzung Frankfurter Straße / Kaiserstraße (früher „Kanalstraße“) hatten im 19. Jahrhundert Händler ihre Verkaufsstände stehen. Etwas weiter entfernt findet sich das 1829 errichtete Messelagerhaus, heute das Deutsche Ledermuseum. Keine Bagatelle: die Villa Bagatelle in der Frankfurter Straße blieb als klassizistisches Wohnhaus aus den 1830er Jahren erhalten, dazu gibt es die herrschaftlichen Gebäude ehemaliger Offenbacher Industrieller aus der Gründerzeit zu sehen, sowie den allerersten „Platz des 8. Mai 1945“ in Deutschland, der aber keine Hausnummern hat. Die ehemalige Villa Löwenruhe, die Landesgewerbeausstellung von 1879, der Dreieichpark mit seinen Betonbauten von 1879 und vieles mehr werden weitere Themen des durch Gedichte begleiteten Spaziergangs sein. Wir folgen den Schienen der ehemaligen Straßenbahn von 1884 und gelangen zur Stadtgrenze, wo schließlich der „fliegende Grenzstein“ überlebt hat. Vor dem Atelierhaus Zollamt-Studios, spannt die danube books-Autorin Sigrid Katharina Eismann den lyrischen Bogen zur Offenbacher Kunstszene.
