Schwäbischer Literaturpreis 2026 für danube books-Autorin Fee Katrin Kanzler

Der erste Platz beim 21. Literaturpreis des Bezirks Schwaben geht an die danube books-Autorin Fee Katrin Kanzler (Foto rechts) aus Langenau. Mit ihrem Text „Use it“ setzte sie sich gegen 188 Mitbewerberinnen und -bewerber durch und erhält ein Preisgeld von 2500 Euro.

Die Verleihung des 21. Literaturpreises des Bezirks Schwaben findet am Dienstag, 20. Oktober, in der Spielstätte martini-Park des Staatstheaters in Augsburg statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu der öffentlichen Veranstaltung eingeladen. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Eine Auswahl der besten Texte aus allen 189 eingereichten Einsendungen veröffentlicht die Bezirksheimatpflege in einer Anthologie (ISBN 978-3-87437-663-1) , darunter ist auch der surreale Text „Beim HNO-Arzt“ der danube books-Autorin Kristiane Kondrat aus Augsburg.

Fee Katrin Kanzler bei danube books

Kristiane Kondrat bei danube books

 

danube books bei der Frankfurter Buchmesse an zwei Ständen und mit drei Lesungen

Der danube books Verlag aus Ulm ist bei der Frankfurter Buchmesse (7. bis 11. Oktober) an zwei Ständen als Aussteller präsent: In Halle 3.0 am Stand B68 gemeinsam mit drei weiteren Verlagen aus dem Unterstützerkreis der Kurt Wolff Stiftung. Dort ist erstmals die Herbst-Novität „Geschichten aus dem Donaudelta“ von Jean Bart zu sehen sowie ein Querschnitt aus mehr als zehn Jahren Verlagsarbeit.

Weiters zählt der danube books Verlag als Preisträger des Literaturpreises Baden-Württemberg 2022 zu den Ausstellern am THE LÄND-Stand der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH in Halle 5.0 am Stand B86. Dort wird am Samstag, 10. Oktober, die Ulmer Autorin Silke Knäpper ihren neuesten Roman „Reizklima“ vorstellen, moderiert von Verleger Thomas Zehender. Beginn ist um 10 Uhr.

Mit einer weiteren Lesung vertreten ist der danube books Verlag auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage in Halle 3.0 am Stand C69, organisiert von der Kurt Wolff Stiftung und kuratiert von der Literaturvermittlerin und Lyrikerin Carolin Callies. Die slowakische Autorin Miroslava Kuľková spricht am Freitag, 9. Oktober, über ihren Prosaband „Hotel Balkan“, moderiert von Verleger Thomas Zehender; Textpassagen wird die Übersetzerin Stefanie Bose lesen. Beginn ist um 12.30 Uhr.

Die aus Temeswar stammende Sigrid Katharina Eismann liest am Sonntag, 11. Oktober, um 11.30 Uhr Lyrik beim Rumänischen Kultusministerium in Halle 3.1 am Stand B86, moderiert von Barbara Zeizinger.

Öffnungszeiten für Fachbesucher:
7. bis 10. Oktober 2026 / 9.00 – 18.30 Uhr
11. Oktober 2026 / 9.00 – 17.30 Uhr

Öffnungszeiten für Privatbesucher:
Freitag, 9. Oktober 2026 / 11.00 – 18.30 Uhr
Samstag, 10. Oktober 2026 / 9.00 – 18.30 Uhr
Sonntag, 11. Oktober 2026 / 9.00 – 18.30 Uhr

Homepage der Frankfurter Buchmesse >>>

Eero Balk übersetzt „Táto izba sa nedá zjesť“ von Nicol Hochholczerová

Der finnische Übersetzer Eero Balk arbeitet während der Trojica AIR Residenz in Banská Štiavnica an der Übersetzung von Nicol Hochholczerovás international beachtetem Debüt-Roman „Táto izba sa nedá zjesť“ (Dieses Zimmer kann man nicht essen) in die finnische Sprache. Im Interview spricht er über die Herausforderungen der Übersetzung eines emotional starken Textes, über Generationenunterschiede zwischen Autor und Übersetzer, aber auch darüber, wie die Atmosphäre von Banská Štiavnica seinen kreativen Prozess beeinflusst.

„Táto izba sa nedá zjesť“ schildert die toxische Beziehung zwischen einer minderjährigen Schülerin und ihrem Kunstlehrer. Das Buch ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Es erregte in der Slowakei nicht nur wegen seines kontroversen Themas erhebliches Aufsehen, sondern auch, weil es aus der Perspektive der beiden Protagonisten geschrieben ist und es dem Leser überlässt, sich ein Urteil zu bilden. Inzwischen ist „Táto izba sa nedá zjesť“ in bulgarischer, serbischer, polnischer, ukrainischer, tschechischer, mazedonischer und englischer Sprache erschienen. Die deutsche Ausgabe hat Marie-Theres Cermann übersetzt, sie ist im danube books Verlag erschienen.

In der überregionalen österreichischen Tageszeitung DIE PRESSE wurde es als „Buch derWoche“ vorgestellt. Fazit der Rezension von Cornelius Hell: „Erstaunlich ist nur, dass der Roman ,Dieses Zimmer kann man nicht essen‘, der in der Slowakei zur Sensation und zu einem Bestseller geworden ist, im deutschsprachigen Raum bislang noch nicht breitere mediale Aufmerksamkeit gefunden hat. Das entlarvt wieder einmal die Meinung, wichtige und einzigartige Bücher würden sich im Literaturbetrieb in jedem Fall durchsetzen, als eine fatale Illusion. Nicol Hochholczerovás Roman ist eine stille literarische Sensation.“

Nicol Hochholczerová hat die deutschsprachige Ausgabe 2025 bei der Leipziger Buchmesse, der Frankfurter Buchmesse und bei der BUCH WIEN vorgestellt, gemeinsam mit dem Literarne Centrum Slovenske und dem danube books Verlag.

Interview mit Eero Balk und Nicol Hochholczerová, moderiert von Dado Nagy: https://www.youtube.com/watch?v=3viPkeC6J_s

„Dieses Zimmer kann man nicht essen“ bei danube books: https://www.danube-books.eu/nicol-hochholczerova

danube books Verlag mit fünf Veranstaltungen beim 14. Int. Donaufest Ulm/Neu-Ulm

Beim 14. Int. Donaufest Ulm/Neu-Ulm (3. bis 12. Juli 2026) ist der danube books Verlag (Ulm) mit fünf Veranstaltungen im Literaturprogramm vertreten

Die danube books-Autorin Sigrid Katharina Eismann aus Hanau und der Ulmer Bernd Weltin begeben sich am 4. und 5. Juli sowie am 11. und 12. Juli auf eine Textwanderung durch das Ulmer Fischerviertel mit Gedichten, Anekdoten, Legenden & Geschichte(n). Auf die Gäste wartet eine inspirierende, kurzweilige Tour auf den Spuren der Donauschwaben zwischen heute und gestern. Ulm war im 18. Jahrhundert der zentrale Sammelpunkt für die Auswanderungswelle der Siedler in die Donauländer. Ulm 2026 – im Wortwechsel der Landschaften & Generationen.

Auf der Tour liest Sigrid Katharina Eismann neue Texte wie „Von Frühaufsteherinnen, moldawischen Zimmermädchen & Wibele“ sowie Auszüge aus ihrem Roman „Das Paprikaraumschiff“ und Gedichte aus ihrem Lyrikband „Dschangakinder“.

Treffpunkt ist am 4. und 5. Juli 2026 jeweils um 15 Uhr vor dem Themenzelt des Donauschwäbischen Zentralmuseums am Ulmer Donauufer.

„Die Seele öffnete sich und verschlang die Welt – Junge Lyrik aus der Slowakei“ lautet das Motto einer Buchvorstellung am Donnerstag, 7. Juli. Der mehrsprachige Band „Junge Lyrik aus der Slowakei / Mladá poézia zo Slovenska“ – die Nummer 10 in der Lyrikreihe edition textfluss im danube books Verlag – präsentiert zwölf Autorinnen und Autoren, die in den 1980er und in den 1990er Jahre geboren wurden, sowie das Projekt „Liza Gennart“. Diese dreizehn Stimmen eröffnen dem deutschen Lesepublikum einen vielfältigen und zugleich komplexen Einblick in die zeitgenössische slowakische Poesie. Zwei Dichterinnen, Veronika Dianišková und Anna Siedykh, sowie der Herausgeber Michal Tallo sprechen mit Renáta Pavlová über das Credo „Das Private ist politisch!“ (und das Politische ist privat) – und was es für junge Lyrikerinnen und Lyriker bedeutet. Zudem wird es Vergnügen bereiten, Gedichte in beiden Sprachen zu hören und zu lesen. Moderation: Renáta Pavlová, Lektorin für Slowakisch an der Universität Regensburg und Leiterin des Slovakicums. Übersetzung: Davida Schauer, Universität Regensburg. Unter den Gästen wird vsl. auch Jozef Korček sein, Generalkonsul der Republik Slowakei in München.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Erlebnisraum m25, Münsterplatz 25 / Ecke Schuhhausgasse, 89073 Ulm.

Homepage des Donaufests: https://donaufest.de/

Interview mit Renáta Pavolová: https://karpatenblatt.sk/als-slowakisch-lektorin-an-einer-deutschen-universitaet/

Noémi Kiss und Stephan Ozsváth zur Wahl in Ungarn

Deep talk zu Ungarn: Die Parlamentswahl in Ungarn am 12. April war für Viktor Orbán eine Schicksalswahl. Stephan Ozsváth war lange ARD Südosteuropa-Korrespondent und analysiert Péter Magyars Erdrutschsieg im ausführlichen Gespräch mit Nicole Köster in der Sendung SWR 1 Leute.

SWR 1 Leute >>>

Im danube books Verlag ist von Stephan Ozsváth das Sachbuch „Puszta-Populismus: Viktor Orbán – ein europäischer Störfall?“ erschienen, das nach zwei Auflagen vergriffen ist. Noch erhältlich ist seine Sammlung von 20 Portraits unter dem Titel „Tschuschenaquarium: Auf Tauchgang bei Wiener Typen“.

Die danube books-Autorin Noémi Kiss wurde vom Norddeutschen Rundfunk und vom Deutschlandfunk zum Wahlausgang befragt. Sie hofft jetzt vor allem auf Kunstfreiheit.
Interview im NDR >>>

Interview im Deutschlandfunk >>>

Im danube books Verlag ist von Noémi Kiss „Der Nebelmann. Geschichten von der Donau“ erschienen.

Neue Verlagsvertretung von danube books für Österreich und Südtirol

Der danube books Verlag hat ab sofort eine neue Verlagsvertretung für Österreich und Südtirol. Künftig werden Ing. Christian Hirtzy und Alfred Trux die Buchhandlungen besuchen.

Alfred Trux, Weyerstraße 15, A-4810 Gmunden

Tel +43/699/11 65 20 89

trux@kabeltvgmunden.at

Gebiet: Wien / Niederösterreich / Oberösterreich / Burgenland / Südtirol

 

Ing. Christian Hirtzy, Steinbergstraße 1, A-8076 Vasoldsberg

Tel.: +43/664/424 59 05

Mail: christian.hirtzy@aon.at

Gebiet: Steiermark / Kärnten / Salzburg / Tirol / Vorarlberg

Video: Premieren-Lesung von Werner Anzenberger auf der Leipziger Buchmesse

Sehr gut besucht war die Premieren-Lesung von Werner Anzenberger auf der Leipziger Buchmesse, der seinen Essayband „Aufbruch ins Innere Europas. Von Hesse bis Handke“ im Forum der Unabhängigen vorstellte. Moderation: danube books-Verleger Thomas Zehender.

Das Forum der Unabhängigen wird organisiert von der Kurt Wolff Stiftung und kuratiert von Carolin Callies.

Zum Video >>>

Mehr zu Autor und Buch einschl. Leseprobe >>>

Nicol Hochholczerová als writer in residence in Graz

Herzlichen Glückwunsch! Die slowakische Autorin Nicol Hochholczerová wird vom 2. bis zum 23. März 2026 im Internationalen Haus der Autoren Graz (IHAG) in der österreichischen Stadt als „writer in residence“ Graz zu Gast sein. In Graz wird die Autorin ihr zweites Buch mit dem Titel „Tam“ (Dort) fertigstellen und „mit all den Ideen experimentieren, die nicht in das Manuskript gepasst haben“. Von Nicol Hochholcerzová ist ihr Debüt-Roman „Dieses Zimmer kann man nicht essen“ im danube books Verlag erschienen, übersetzt von Marie-Theres Cermann.
https://www.danube-books.eu/nicol-hochholczerova