Erneut eine erfolgreiche Kooperation zwischen dem Donauschwäbischen Zentralmuseum und dem Ulmer danube books Verlag: Zur Vorstellung des Buchs „Die zweite Heimat“ von Josef Trabert am Donnerstag kamen ungefähr 100 Besucher bis aus München und Weingarten. Das Buch enthält eine außergewöhnliche Familienchronik aus Südungarn, die in dem Dorf Véménd beginnt, nach der Vertreibung in die damalige DDR führt und schließlich nach der Flucht in den Westen nach Ulm. Dort haben der Autor und seine Familie ihre zweite Heimat gefunden. Tochter und Enkelin, Sabine und Jil Geller, lasen aus dem Buch, Andrea Vándor vom DZM moderierte eine Gesprächsrunde über die Bedeutung der donauschwäbischen Wurzeln für die drei Generationen und Anna Margaretha Krause aus Blaustein begleitete die Buchpräsentation musikalisch an der Violine. Private Filmaufnahmen aus den 60er-Jahren und die Fotoausstellung „Wir lebten in Véménd – ein multiethnisches Dorf im Ersten Weltkrieg“ rundeten das Programm ab. Anschließend lud die Familie von Josef Trabert zu Wein und Trauben aus Véménd sowie Selbstgebackenem wie ungarischen Salzkipfl ein. Unter den zahlreichen Gästen begrüßte danube books-Verleger Thomas Zehender unter anderem seine Autoren Sieger Heinzmann, Carmen Spalj und Julia Schiff (Trägerin des Donauschwäbischen Kulturpreises), die künstlerische Leiterin von „Weißenhorn Klassik“, Esther Kretzinger, die Banater Schriftstellerin Ilse Hehn, den Pressesprecher des Landratsamts Alb-Donau, Bernd Weltin,  sowie den städtischen Donaubeauftragten Peter Langer.

FacebookTwitterGoogle+PinterestPrint

Abonnieren Sie unseren Newsletter (ca. 10x pro Jahr).

Danke für Ihre Anmeldung!

ausblenden